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News

Veranstaltung

Themenabend Ukraine

Themenabend Ukraine: 8.12.2022

Der Krieg in der Ukraine hat seit Anfang des Jahres weitgehende Auswirkungen auf das Leben in Deutschland. In den ersten Monaten nach Kriegsbeginn wurden bereits 870.000 Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland registriert. In Hameln haben wir seit Februar 850 ukrainische Geflüchtete registrieren können.

In kürzester Zeit mussten wir als Kommune zusätzliche Strukturen im Bereich Sprache, Integration, Kita, Schule und Wohnraum schaffen.

Die Kommune ist der Ort, an dem die gesellschaftlichen Veränderungen am deutlichsten zu spüren sind: Mit diesem Themenabend wollen wir die Menschen unserer Stadt über die Hintergründe des Krieges, die Auswirkungen auf Hameln und die Lebensrealität der UkrainerInnen informieren.

Termin: 08.12.2022 von 18:00 - 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: Kunstkreis Hameln

(Rathausplatz 4, 31785 Hameln)

Programm:

18:15 Uhr Begrüßung Oberbürgermeister der Stadt Hameln, Claudio Griese

18:30 Uhr Vortrag über Hintergründe des Krieges in der Ukraine, Olga Mennecke (wissenschaftl. Mitarbeiterin der Uni Hildesheim)

19:15 Uhr Beitrag aus der Ausländerabteilung und dem Integrationsmanagement der Stadt Hameln

19:40 Uhr Interview, Tetiana Koliadiuk

Anmeldung/ Rückfragen: Büro für Integrationsfragen

Tel.: 05151/202-3445, integration@hameln.de

Aktuelle Corona - Maßnahmen müssen berücksichtigt werde

Programme

IQ Netzwerk Niedersachsen

IQ-Förderprogramm startet in die vierte Runde

In wenigen Wochen startet das IQ Förderprogramm in die vierte Förderrunde. In unserem besonderen Fokus wird der Ausbau regionaler Integrationsnetzwerke stehen. Die Angebotslandschaft wird digitaler und die Prozesse und Strukturen schlanker und effizienter. Die Ausrichtung auf Innovation und Fortschritt wird die Praxis weiter verändern.

Alle weiteren Informationen können Sie der Website www.migrationsportal.de entnehmen. Dort finden Sie auch Hinweise zu zahlreichen spannenden Veranstaltungen.

Veranstaltung

Butter bei die Fische - Soziale Ungleichheit: Der Neue Alte Klassenkampf; Talk am: Samstag, 17. Dezember 2022

Gespräche zum Einmischen, organisiert von der Förderunion für Kunst und Kultur e. V. im JAM in Meppen. Unter dem Titel "Soziale Ungleichheit. der alte neue Klassenkampf" spricht Francis Seeck mit Gästen über die Auswirkungen von Diskriminierung durch soziale Herkunft und Position sowie soziale Ungleichheit.

Talk

Die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und Position bestimmt unsere Gesellschaft grundlegend und wirkt in den unterschiedlichsten Bereichen. Zum Beispiel: Bildung, Erwerbsleben, Medien, Wohnen. Gleichzeitig wird bisher wenig über diese Diskriminierungsform gesprochen, da sie nur wenig im öffentlichen Bewusstsein präsent ist. Uns interessieren folgende Fragen: Was bedeutet Diskriminierung aufgrund von Klasse und sozialer Herkunft? Wie wirkt diese für Betroffene? Welche Mechanismen gilt es zu erkennen, um sozialer Ungleichheit entgegenzuwirken.

Ablauf

19.00 Uhr: Einlass

19.30 Uhr: Ein Hörspiel führt in das Thema ein. An diesem Abend: „Reinigungskraft“ von Leyla Yenirce. Autorinnenproduktion 2020.

20.15 Uhr bis 21.45 Uhr, Talk mit: Francis Seeck (Wissenschaftler:in, Autor:in, Berlin). N.N. (Meppen). Moderation: Meriem Benslim-Oortman

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Plätze sind begrenzt. Talk zum Thema auch im Stream.

Die Talkreihe Butter bei die Fische wird gefördert durch: Stadt Meppen, Sparkasse Emsland, Emsländische Landschaft und Spielfeld Gesellschaft

Datum

Samstag, 17. Dezember 2022
19:00 bis 22:00 Uhr

Ort

An der Bleiche 3 · 49716 Meppen

Veranstalter

Förderunion für Kunst und Kultur e.V.

Veranstaltung

Ankommen in Norddeutschland- Zeitzeug:innengespräch am 24.11.2022

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fluchtpunkt Niedersachsen: Erzählen von Abschied, Ankunft und Neubeginn“ lädt das Museum Friedland gemeinsam mit der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung zu einem moderierten Gespräch mit Zeitzeug:innen ein.

Die Geschichte und Entwicklung des Landes Niedersachsen sind eng mit den Themen Migration und Zuwanderung verbunden. Mehr als 50 Prozent, der hier lebenden Menschen haben einen familiären Bezug zu Flucht und Vertreibung. Gleichzeitig bietet Niedersachsen Menschen aus aller Welt Schutz und das Angebot einer Heimat.

In diesem Sinne stehen die Themen Flucht, Vertreibung und Ankunft im Mittelpunkt einer öffentlichen Gesprächsrunde am

24. November um 18:30 Uhr im TRAFO-Hub, Sophienstr. 40, 38118 Braunschweig.

Der Abend beginnt mit einer kurzen Einführung in das Thema durch Dr. Anna Haut, wissenschaftliche Leiterin des Museums Friedland. Die Gesprächsrunde selbst wird von Feridun Öztoprak vom Netzwerk Spielfeld Gesellschaft moderiert.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit allen Beteiligten.

Der Eintritt ist frei.

Über die Veranstaltungsreihe „Fluchtpunkt Niedersachsen“

Die Gesprächsreihe „Fluchtpunkt Niedersachsen“ fand erstmalig 2021 auf gemeinsame Initiative der damaligen Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe sowie für Heimatvertriebene, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler und des Museums Friedland statt. Das Zeitzeug:innengespräch in Braunschweig ist bereits die dritte Gesprächsrunde dieser Art, die dieses Jahr in verschiedenen Regionen Niedersachsens stattgefunden haben bzw. stattfinden. Die Veranstaltungsreihe wird von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung unterstützt.
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Über das Museum Friedland

Das als außerschulischer Lernstandort anerkannte Museum Friedland wurde 2016 eröffnet. Es erforscht, sichert, präsentiert und vermittelt die Geschichte und Gegenwart des Grenzdurchgangslagers Friedland. Wechselausstellungen lenken in historischer und gegenwartsorientierter Perspektive zudem den Blick auf die vielschichtigen Prozesse von Abschied, Ankunft und Neubeginn im Allgemeinen sowie von Migrationspolitik, gesellschaftlicher Teilhabe, Grenzen, Identitäten und Zugehörigkeiten, Kriegsfolgen, Menschenrechten und Asyl im Speziellen.

Das Museum Friedland ist mittwochs bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Für alle Fragen rund um den Besuch im Museum Friedland ist der Besucherservice telefonisch unter 05504/8056-200 oder per E-Mail unter besuch@museum-friedland.de zu erreichen.

Köpfe

Deniz Kurku wird neuer Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe

Die neue Landesregierung hat in ihrer konstituierenden Sitzung am (heutigen) Dienstag den Landtagsabgeordneten Deniz Kurku zum Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe berufen. Der 40-jährige Delmenhorster wird damit Nachfolger der Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf, die am vergangenen Freitag ihren Rücktritt von dem Ehrenamt erklärt hatte.

Doris Schröder-Köpf hatte das Ehrenamt der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe fast 10 Jahre lang inne.

Ministerpräsident Stephan Weil würdigte das große Engagement von Schröder-Köpf: „Seit 2013 hat Doris Schröder-Köpf das Amt der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe mit großem Einsatz und viel Herzblut ausgefüllt. Schröder-Köpf ist für alle Beteiligten in der Integrations- und Flüchtlingspolitik eine verlässliche und engagierte Ansprechpartnerin gewesen. Sie hat sowohl in der Flüchtlingskrise 2015/2016 als auch jetzt bei den vielen aus der Ukraine vertriebenen Menschen immer ein offenes Ohr gehabt und die Anliegen der Geflüchteten vertreten. Ich danke Doris Schröder-Köpf sehr herzlich für dieses große Engagement!“

Der neue Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku erklärte: „Doris Schröder-Köpf hat das Amt der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe seit 2013 geprägt. Dafür gilt ihr großer Dank. Ich freue mich über das Vertrauen und die Aufgabe, das Zusammenleben und den Zusammenhalt aller Menschen in Niedersachsen zu fördern“.

Er freue sich darüber, dass Deniz Kurku diese Aufgabe übernehme, so Ministerpräsident Stephan Weil, das anspruchsvolle Ehrenamt sei damit weiterhin in guten Händen.

Die bisherigen Aufgaben der Landesbeauftragten für Spätaussiedlerinnen, Spätaussiedler und Heimatvertriebene werden als Teilbereich des Aufgabenspektrums von Deniz Kurku mit übernommen.

Ministerpräsident Stephan Weil dankte der bisherigen Landesbeauftragten für Spätaussiedlerinnen, Spätaussiedler und Heimatvertriebene, Editha Westmann, herzlich für die in der letzten Legislatur geleistete Arbeit.

Der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe nimmt die Interessen der Migrantinnen und Migranten als ehrenamtlicher und unabhängiger Mittler gegenüber dem Landtag und der Landesregierung wahr und ist der Niedersächsischen Staatskanzlei zugeordnet. Ziel ist die rechtliche, gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe der in Niedersachsen lebenden Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsbiografie, sowie die Humanisierung der Flüchtlings- und Asylpolitik.

Foto: Götz Schleser

Veranstaltung

5. KIP NI Jahresveranstaltung des KIP NI am 09.12.22 in Hannover

Am 09.12.22 wird die fünfte Jahresveranstaltung des Kompetenzforums Islamismusprävention Niedersachsen (KIP NI) mit dem Titel „Psychisch auffällig oder radikal – was nun?“ im Novotel Hannover stattfinden. Dabei sollen die Herausforderungen, die sich durch psychische Auffälligkeiten im Präventions- und Deradikalisierungsprozess ergeben, intensiv beleuchtet und die Perspektive von Psychiatrie und Psychologie auf Radikalisierungsprozesse einbezogen werden. Treten Sie miteinander in einen multiprofessionellen Austausch und gehen mit Expertinnen und Experten unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Wo liegen einerseits die Grenzen von Prävention und Deradikalisierung hinsichtlich psychischer Auffälligkeiten und wo stößt andererseits gesundheitliche Betreuung an ihre Grenzen?

  • Wann ist Handeln angezeigt und welche unterstützenden Systeme gibt es?

  • Wie gelingt eine effektive Zusammenarbeit zwischen Prävention/ Deradikalisierung und Psychotherapie/Psychiatrie?


Falls Sie Fragen zur Veranstaltung haben, können Sie sich jederzeit gerne unter info@kipni.niedersachsen.de an die Veranstalter wenden.

Eine gemeinsame Initiative

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